Ende letzten Jahres haben wir unsere alljährliche Hörerumfrage gestartet. Dieses Mittel nutzen wir nicht, weil es unserer Meinung nach besonders gut aussieht wenn wir eine Umfrage starten, sondern weil uns die Meinung unserer Hörer tatsächlich interessiert. Aus diesem Grund möchten wir auch einmal übermitteln, welche Ergebnisse sich für uns daraus ergeben haben und was wir künftig machen wollen.

Nachrichten

Ein Kritikpunkt war die Qualität unseres Serviceblocks zur vollen Stunde, sprich unsere Nachrichten im speziellen. Es wurde uns mitgeteilt, dass die Qualität der Nachrichten und der Art des Sprechers nicht den Vorstellungen entsprach. Wir haben daher Ende des letztes Jahres unsere Nachrichtenblock komplett ausgetauscht und greifen auch auf andere Sprecher zurück.

Funkytown mit Thomas Kreher

Ganz stark gewünscht war die Radioshow Funkytown mit Thomas Kreher. Wir brauchten nicht lange, um uns zu entscheiden dieses Format mit in unser Programm aufzunehmen. Funkytown läuft Donnerstag von 16:00 – 18:00 Uhr und Sonntags 15:00 – 17:00 Uhr.

Veranstaltungstipps

Wir wollten außerdem erfahren, wo unsere lieben Hörer wohnen. Aus dieser Information möchten wir künftig Veranstaltungstipps raus suchen und in unserem Programm vorstellen. Wir arbeiten aktuell noch aus, wie dies genau ablaufen wird. Wir geben noch einmal rechtzeitig Bescheid, wenn es mit diesem Programmpunkt losgeht. Habt ihr Ideen dazu? Dann meldet Euch gerne bei uns.

Gründung eines Vereins

Es gab die Befürchtung, dass wir einen Internetradiosender in kommerzieller Natur aufbauen und dafür die Beiträge von Partner Podcasts nutzen. Um deutlicher zu untermauern, dass wir nicht in irgendwelcher kommerziellen Absicht arbeiten, befinden wir uns gerade in der Gründungsphase eines Vereins. Die Aufgabe dieses Vereins wird sein, die Arbeit des Senders zu unterstützen und auch zu übernehmen. Die Vereinsform war für uns die beste Möglichkeit, auch  die gemeinschaftliche Arbeit besser darstellen zu können. Hierzu werden natürlich noch weitere Informationen folgen.

Unterbrechung von Songs

Es wurde bemängelt, dass teilweise Songs am Ende der Stunde unterbrochen werden sobald die Nachrichten starten. Das finden wir auch überhaupt nicht gut und haben sehr viel Arbeit einfließen lassen, um dies möglichst zu verhindern. Leider ist es nicht 100%ig möglich. Die Lösung wäre sehr teure Programmplanungssoftware, mit Preisen im vierstelligen Bereich oder Hilfe die Playlist für jeden Tag und jede Woche durchzuarbeiten, damit wir stets auf 60 Minuten kommen. Wir sehen uns nach weiteren Möglichkeiten um und geben hier unser Bestes, zu einer annähernd perfekten Lösung zu kommen.

 

Alles in allem arbeiten wir im Hintergrund an neuen/alten Formaten, die wir wieder aufleben lassen wollen oder neu entstehen lassen möchten. Wie es hier weitergeht, werden wir demnächst noch ankündigen.

Dies sind die bisherigen Ergebnisse unserer Hörerumfrage 2018/2019. Natürlich freuen wir uns über jede Rückmeldung, auch außerhalb von Umfragen, gerne bei Facebook, Twitter oder per Mail an info@isn.fm.

Wir danken allen Teilnehmern und wünschen noch frohes Zuhören.

 

Bild: Barbara Nobis / pixelio.de

Die Bruchlandung der Götterdämmerung?

In der heutigen Zeit hat ein Film selten eine so lange Produktionszeit wie die 4 – 5 Jahre, die Iron Sky – The Coming Race, vereinnahmt hat. Die Filmindustrie ist gefühlt zu einer Massenproduktion geworden ohne großartige Liebe zum Detail und dem starken Eindruck, dass es hauptsächlich ums Geld geht. Können wir uns daher bei dem zweiten Teil des Iron Sky Franchise, mit einer solch langen Produktionszeit, auf einen grandiosen Film freuen, der die Fans vollends zufriedenstellt? Ich war bei der Premiere am 03.03.2019 in Berlin und bringe ein paar Eindrücke mit. Aber seid gewarnt: Dieser Kommentar wird einige massive Spoiler aus dem Film enthalten!

Eine Filmpremiere für den treuen Fan

Nun war es also soweit. Die Premiere steht an. Ursprünglich in Finland mit Satellitenevents in Schweden und Dänemark. Da Kopenhagen nun nicht zu weit von Hamburg entfernt ist, habe ich mir auch direkt eine Karte für das Satellitenevent in Dänemark besorgt. Kurz vorher wurde dieses Event leider abgesagt. So gab es wohl Probleme mit der Organisationsfirma vor Ort aber für ein Ersatz soll gesorgt werden. Die Premiere verstrich und ein Ersatz kam nicht in Sicht. Nach mehrmaligen Nachfragen gab es dann aber eine Einladung für die Premiere in Berlin, samt Einlass über den roten Teppich und die Chance die Stars kennenzulernen.

Am 5.3.2019 öffnete das Cinestar CUBIX seine Pforten für die eingefleischten Iron Sky Fans. Zum Einlass gab es dann auch noch ein schönes T-Shirt, um kräftig Werbung für den Film und das Franchise zu machen. Allerdings dann auch schon die Ernüchterung, da an einen netten Empfang mit Getränken und Kleinigkeiten nicht gedacht wurde. Als Besucher der Premiere erhielt man, nach dem Gang über den roten Teppich, einen Gutschein für ein einziges Freigetränk für den Abend. Auf Nachfrage beim Personal vor Ort hieß es, weitere Getränke gibt es dann unten an den regulären Theken gegen den üblichen Kinopreis.

Weitere Ernüchterung setzte ein als man mit anderen nach dem Film auf einen Sekt oder ähnliches anstoßen wollte. Wenn man vor der Filmvorstellung seinen Gutschein ausgegeben hatte, gab es keine Chance an ein weiteres Getränk zu kommen, so das Personal an den Theken. Gut, weg mar schon betrunkene Gäste auf der Party danach?

Irgendwann erschienen auch die Schauspieler des Films um sich für die Presse ablichten zu lassen. Leider in diesem Fall gefühlt auch nur für die Presse.

Kino 8 war angesagt, allerdings wurde kurz vor Beginn des Films dann noch Kino 8 mit Kino 9 zusammengelegt. Das große Chaos geht weiter, indem sich alle versuchen in Kino 9 zu begeben. Leider besonders bitter für die Gruppen, die nicht wie geplant zusammen sitzen konnten. Es sollte dann aber auch schon bald losgehen, nach einer kurzen Rede des Splendid Film Verleihs und Timo Vuorensola, dem Regisseur von Iron Sky. Der Film wurde übrigens auf Englisch gezeigt, was zwar kein Problem ist, aber bei einer Deutschlandpremiere wäre eine Deutsche Synchronisierung vielleicht nicht verkehrt gewesen.

Der Film – Einmal Erde, zum Mond und noch weiter

Der Film beginnt mit Szenen, die an den ersten Teil anknüpfen. Der Krieg gegen die Mondnazis schien geschlagen, allerdings fing die Menschheit an sich gegenseitig mit Atomwaffen zu zerstören. Wir sehen die Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika nach Antarktika reisen, um einen Zugang zum inneren der Erde zu öffnen. Außerdem erleben wir die Szene eines tanzenden Putins, gespielt von Kari Ketonen, die leider doch etwas zurecht geschnitten wurde, weshalb sie ein wenig unlogisch erschien.

Die Special-Effects und die Kulissen sind dabei wirklich mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet worden. Die Dinosaurier sehen echt aus und man möchte auch sofort sehr viel mehr über das Reich in der Hohlerde erfahren. Ein kleiner Schwenk in die Vergangenheit zeigt uns auch wie die Vril auf der Erde ankamen und wie sie die Geschichte der Erde beeinflusst haben. Alles in allem ist der Ausflug in die Hohlerde leider viel zu kurz gekommen und die gesamte Reise wirkte eher mehr hektisch, rein und wieder raus.

Die schauspielerische Leistung ist gelungen und man merkt das die Schauspieler Spaß an ihrem Projekt haben. Natürlich verkörpert Julia Dietze wieder Renate Richter und wir erleben erneut einen Auftritt von Udo Kier als Wolfgang Kortzfleisch und neu in seiner Rolle als Adolf Hitler aus der Hohlerde.

Das Ende des Films wirkt leider ein bisschen abgedroschen. Was würde man sonst auf der Flucht in Richtung des roten Planeten (Mars) finden? Naja drei mal dürft ihr raten.

Die Jobsisten und moderne Probleme

In dem Witz des Films versucht man auf moderne Probleme der Gesellschaft einzugehen. So erlebt man hier eine gefestigte Religion der „Apple Fanboys“, die sich hier Jobsisten nennen, und an ein geschlossenes System mit einem perfekten Design glauben. Personen, die ihr Telefon einem Jailbreak unterziehen, werden auch direkt per App exkommuniziert, da sie sich ja nicht als „Power-User“ sehen sollten. Leider funktioniert die Kompassapp in der Hohlerde nicht ohne WLAN und ein altes Nokia muss deswegen herhalten.

Das Ende des Abends mit Beigeschmack

Zu viel über den Film möchte man nun auch nicht verraten. Letztendlich kann man ihn sich angucken, allerdings schwächelt er im Vergleich zum ersten Teil doch sehr.

Natürlich wurde am Ende vom Vertreter des Filmverleihs gefragt ob der Film Gefallen gefunden hat und dies hat die Mehrheit auch mit Applaus bekräftigt. Einen bitteren Beigeschmack gab es als eine Gruppe, die sich kritisch äußern wollte warum sie den Film nicht so gut fanden wie erwartet, vom Vertreter des Filmverleihs, einigen Fans sowie Teilen der anwesenden Produktionscrew mit Buhrufen oder Zwischenrufen Mundtot gemacht wurden. Hier wären wir wieder bei dem Thema der Jobsisten. Bei einem Crowdfunding Projekt hätte man sich die Kritik durchaus anhören und gerade bei der Frage „Wie hat euch der Film gefallen?“ darauf eingehen können. Stattdessen war die Kritik an dieser Stelle offensichtlich nicht erwünscht.

Würde man mich fragen ob man sich den Film im Kino angucken sollte müsste ich leider sagen: Kann man machen, muss man aber nicht. Nach einer so langen Produktionszeit hätte ich mir wirklich mehr erhofft. Ob ich bei einem weiteren Teil ins Crowdfunding mit einsteigen würde, ist ebenfalls fraglich.

Iron Sky – The Coming Race läuft in Deutschland am 21.3.2019 in den Kinos an.

 

Hinweis: Dies war ein persönlicher Kommentar von Klaas Tammling und spiegelt die persönliche Meinung über die Premiere am 5.3.2019 in Berlin wieder. Bilder von ISN Radio / Klaas Tammling

Offensichtlich möchte es CBS nun wissen und erweitert das Star Trek Serienfranchise mit einer neuen eigenständigen Serie. So soll Michelle Yeoh als Philippa Georgiou ihren Character im Föderationsgeheimdienst Sektion 31 erneut aufleben lassen. Natürlich wird Yeoh mit ihrem Character auch in der zweiten Staffel von Star Trek: Discovery, die am 17. Januar hierzulande auf Netflix startet, eine Rolle spielen.

Gerüchte um ihre Zugehörigkeit zur Sektion 31 gibt es bereits seit dem Ende der ersten Staffel von „Discovery“, nachdem eine gelöschte Szene zeigte wie Georgiou von einem Geheimdienstmitarbeiter auf der klingonischen Heimatwelt angesprochen wurde.

„Ich bin so aufgeregt, weiterhin diese tiefgründigen Star Trek-Geschichten zu erzählen. Ein Teil dieses Universums zu sein und gerade diese Figur im Besonderen war eine ganz besondere Freude für mich. Ich kann es kaum erwarten zu sehen, wohin das alles führt – Klar ist aber auch: es geht dorthin, wo noch nie eine Frau zuvor gewesen ist!“

Showrunner der neuen Serie werden mit aller Wahrscheinlichkeit Bo Yeon Kim und Erika Lippoldt sein. Ausführende Produzenten werden Alex Kurtzman, Heather Kadin, Rod Roddenberry und Trevor Roth sein. Aaron Baiers wird zusammen mit Kim und Lippoldt als Co-Produzenten aufgestellt.

Quelle: CBS.com

Bilder: Paramount und/oder CBS

Bereits am 20. Juli 2018 erschienen aber dafür bringt Kris James mit seiner Debut Single eine tolle Rock/Pop Nummer auf den Markt, die ein bisschen Lust auf mehr macht. Nach dem Erfolg seiner Single arbeitet er auch schon an seinem ersten Album mit dem Titel „Anymore“. Dieses Album wird 2019 im Handel erscheinen und ist jetzt auch schon vorbestellbar.

In unserem CD-Tipp der Woche, immer Montags und Freitags um 12:30, könnt ihr Kris James mit „Eyes Open“ hören.

 

Das ISN Radio Team wünscht allen Hörern und Partnern ein schönes neues Jahr 2019 und wir sagen Tschüss zu einem ereignisreichen Jahr 2018. Bleibt so wie ihr seid und vielen Dank, dass ihr dabei seid.

Titelbild: Heinrich Linse / pixelio.d

Lilli Zeifert ist Gymnasiastin und würde sehr gerne Astrophysikerin werden. Was für die einen sehr selbstverständlich klingt ist für sie nicht so einfach. Lilli kann ihren Oberkörper nicht kontrollieren und ist daher gezwungen alles mit ihren Füßen zu machen, sei es Schreiben, essen oder zeichnen. Außerdem ist sie nicht in der Lage zu sprechen und muss dafür eine App auf ihrem iPad verwenden.

Ihr größtes Problem bei dem Wunsch studieren zu können und mehr Unabhängigkeit zu erhalten ist die Mobilität, da sie bereits mit ihrem Rollstuhl an einer Bordsteinkante scheitert

Der Podcast Hobbyquerschnitt hat ein Gespräch mit Lilli Zeifert geführt, wo sie die Gelegenheit hat ihre Situation zu schildern und ihren Wunsch zu äußern. Dieses Gespräch hört ihr bei uns in der ISN Podcastvorstellung am 26.12. um 20:00 Uhr und am 27.12. um 12:00 Uhr im Stream.

Damit Lilli ihren Wunsch wahr werden lassen kann benötigt sie einen neuen Rollstuhl. Dieser kostet allerdings ganze 40.000€ und da dieser noch keine Hilfsmittelnummer in Deutschland besitzt und keinen Vertriebspartner, übernimmt die Krankenkasse keine Kosten.

Wenn ihr in den Weihnachtstagen noch etwas übrig habt und Lilli bei ihrem Wunsch unterstützen möchtet besucht gerne ihre Sammelaktion auf: https://www.leetchi.com//c/scewo-bro-fuer-lilli-zeifert

Mehr Informationen gibt es auch unter:

 

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