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Die Bruchlandung der Götterdämmerung?

In der heutigen Zeit hat ein Film selten eine so lange Produktionszeit wie die 4 – 5 Jahre, die Iron Sky – The Coming Race, vereinnahmt hat. Die Filmindustrie ist gefühlt zu einer Massenproduktion geworden ohne großartige Liebe zum Detail und dem starken Eindruck, dass es hauptsächlich ums Geld geht. Können wir uns daher bei dem zweiten Teil des Iron Sky Franchise, mit einer solch langen Produktionszeit, auf einen grandiosen Film freuen, der die Fans vollends zufriedenstellt? Ich war bei der Premiere am 03.03.2019 in Berlin und bringe ein paar Eindrücke mit. Aber seid gewarnt: Dieser Kommentar wird einige massive Spoiler aus dem Film enthalten!

Eine Filmpremiere für den treuen Fan

Nun war es also soweit. Die Premiere steht an. Ursprünglich in Finland mit Satellitenevents in Schweden und Dänemark. Da Kopenhagen nun nicht zu weit von Hamburg entfernt ist, habe ich mir auch direkt eine Karte für das Satellitenevent in Dänemark besorgt. Kurz vorher wurde dieses Event leider abgesagt. So gab es wohl Probleme mit der Organisationsfirma vor Ort aber für ein Ersatz soll gesorgt werden. Die Premiere verstrich und ein Ersatz kam nicht in Sicht. Nach mehrmaligen Nachfragen gab es dann aber eine Einladung für die Premiere in Berlin, samt Einlass über den roten Teppich und die Chance die Stars kennenzulernen.

Am 5.3.2019 öffnete das Cinestar CUBIX seine Pforten für die eingefleischten Iron Sky Fans. Zum Einlass gab es dann auch noch ein schönes T-Shirt, um kräftig Werbung für den Film und das Franchise zu machen. Allerdings dann auch schon die Ernüchterung, da an einen netten Empfang mit Getränken und Kleinigkeiten nicht gedacht wurde. Als Besucher der Premiere erhielt man, nach dem Gang über den roten Teppich, einen Gutschein für ein einziges Freigetränk für den Abend. Auf Nachfrage beim Personal vor Ort hieß es, weitere Getränke gibt es dann unten an den regulären Theken gegen den üblichen Kinopreis.

Weitere Ernüchterung setzte ein als man mit anderen nach dem Film auf einen Sekt oder ähnliches anstoßen wollte. Wenn man vor der Filmvorstellung seinen Gutschein ausgegeben hatte, gab es keine Chance an ein weiteres Getränk zu kommen, so das Personal an den Theken. Gut, weg mar schon betrunkene Gäste auf der Party danach?

Irgendwann erschienen auch die Schauspieler des Films um sich für die Presse ablichten zu lassen. Leider in diesem Fall gefühlt auch nur für die Presse.

Kino 8 war angesagt, allerdings wurde kurz vor Beginn des Films dann noch Kino 8 mit Kino 9 zusammengelegt. Das große Chaos geht weiter, indem sich alle versuchen in Kino 9 zu begeben. Leider besonders bitter für die Gruppen, die nicht wie geplant zusammen sitzen konnten. Es sollte dann aber auch schon bald losgehen, nach einer kurzen Rede des Splendid Film Verleihs und Timo Vuorensola, dem Regisseur von Iron Sky. Der Film wurde übrigens auf Englisch gezeigt, was zwar kein Problem ist, aber bei einer Deutschlandpremiere wäre eine Deutsche Synchronisierung vielleicht nicht verkehrt gewesen.

Der Film – Einmal Erde, zum Mond und noch weiter

Der Film beginnt mit Szenen, die an den ersten Teil anknüpfen. Der Krieg gegen die Mondnazis schien geschlagen, allerdings fing die Menschheit an sich gegenseitig mit Atomwaffen zu zerstören. Wir sehen die Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika nach Antarktika reisen, um einen Zugang zum inneren der Erde zu öffnen. Außerdem erleben wir die Szene eines tanzenden Putins, gespielt von Kari Ketonen, die leider doch etwas zurecht geschnitten wurde, weshalb sie ein wenig unlogisch erschien.

Die Special-Effects und die Kulissen sind dabei wirklich mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet worden. Die Dinosaurier sehen echt aus und man möchte auch sofort sehr viel mehr über das Reich in der Hohlerde erfahren. Ein kleiner Schwenk in die Vergangenheit zeigt uns auch wie die Vril auf der Erde ankamen und wie sie die Geschichte der Erde beeinflusst haben. Alles in allem ist der Ausflug in die Hohlerde leider viel zu kurz gekommen und die gesamte Reise wirkte eher mehr hektisch, rein und wieder raus.

Die schauspielerische Leistung ist gelungen und man merkt das die Schauspieler Spaß an ihrem Projekt haben. Natürlich verkörpert Julia Dietze wieder Renate Richter und wir erleben erneut einen Auftritt von Udo Kier als Wolfgang Kortzfleisch und neu in seiner Rolle als Adolf Hitler aus der Hohlerde.

Das Ende des Films wirkt leider ein bisschen abgedroschen. Was würde man sonst auf der Flucht in Richtung des roten Planeten (Mars) finden? Naja drei mal dürft ihr raten.

Die Jobsisten und moderne Probleme

In dem Witz des Films versucht man auf moderne Probleme der Gesellschaft einzugehen. So erlebt man hier eine gefestigte Religion der „Apple Fanboys“, die sich hier Jobsisten nennen, und an ein geschlossenes System mit einem perfekten Design glauben. Personen, die ihr Telefon einem Jailbreak unterziehen, werden auch direkt per App exkommuniziert, da sie sich ja nicht als „Power-User“ sehen sollten. Leider funktioniert die Kompassapp in der Hohlerde nicht ohne WLAN und ein altes Nokia muss deswegen herhalten.

Das Ende des Abends mit Beigeschmack

Zu viel über den Film möchte man nun auch nicht verraten. Letztendlich kann man ihn sich angucken, allerdings schwächelt er im Vergleich zum ersten Teil doch sehr.

Natürlich wurde am Ende vom Vertreter des Filmverleihs gefragt ob der Film Gefallen gefunden hat und dies hat die Mehrheit auch mit Applaus bekräftigt. Einen bitteren Beigeschmack gab es als eine Gruppe, die sich kritisch äußern wollte warum sie den Film nicht so gut fanden wie erwartet, vom Vertreter des Filmverleihs, einigen Fans sowie Teilen der anwesenden Produktionscrew mit Buhrufen oder Zwischenrufen Mundtot gemacht wurden. Hier wären wir wieder bei dem Thema der Jobsisten. Bei einem Crowdfunding Projekt hätte man sich die Kritik durchaus anhören und gerade bei der Frage „Wie hat euch der Film gefallen?“ darauf eingehen können. Stattdessen war die Kritik an dieser Stelle offensichtlich nicht erwünscht.

Würde man mich fragen ob man sich den Film im Kino angucken sollte müsste ich leider sagen: Kann man machen, muss man aber nicht. Nach einer so langen Produktionszeit hätte ich mir wirklich mehr erhofft. Ob ich bei einem weiteren Teil ins Crowdfunding mit einsteigen würde, ist ebenfalls fraglich.

Iron Sky – The Coming Race läuft in Deutschland am 21.3.2019 in den Kinos an.

 

Hinweis: Dies war ein persönlicher Kommentar von Klaas Tammling und spiegelt die persönliche Meinung über die Premiere am 5.3.2019 in Berlin wieder. Bilder von ISN Radio / Klaas Tammling

Die beiden Hauptdarsteller des neuen Steven Spielberg-Thrillers „Ready Player One“ zum Thema Virtual Reality – Chancen und Gefahren für die Menschheit. Im Interview zeichnen sie ein überwiegend optimistisches Bild und erklären, wie es ist, wenn eine Film-Ikone wie Steven Spielberg anruft und fragt, ob sie in seinem neuen Film mitspielen wollen.

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Die australische Schauspielerin Margot Robbie ist Hauptdarstellerin im Sport-Drama „I, Tonya“. Im Interview spricht sie über ihre eigenen Eislauferfahrungen, das harte Training für Profis und die Beziehungen, die den Kern der Filmgeschichte bilden.

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Eine Gruppe von Pärchen, darunter Max (Jason Bateman) und Annie (Rachel McAdams) trifft sich regelmäßig, um gemeinsam Spiele zu spielen. Aber dann hat Max‘ Bruder Brooks (Kyle Chandler) eines Abends ein ganz besonderes Spiel vorbereitet: Die Gäste sollen gemeinsam einen Mordfall aufklären. Der Aufwand geht sogar so weit, dass Brooks falsche Gangster und FBI-Agenten angeheuert hat. Und auch, dass Max‘ Bruder auf einmal entführt wird, scheint zunächst zum Programm zu gehören. Doch während die drei teilnehmenden Pärchen ihre Ermittlungen vorantreiben, stellen sie schnell fest, dass es sich bei dem Mord vielleicht doch nicht um ein Spiel gehandelt hat und dass auch Brooks nicht der ist, der er zu sein vorgab…

Unsere Kino Redakteurin Nina Liebold hat Jason Bateman, Kyle Chandler und Jesse Plemons im Interview über Spieleabende und deren Berechtigung im „richtigen Leben“. Dieser Film ist in erster Linie eine spaßige Angelegenheit – sowohl für die Schauspieler beim Filmdreh als auch für das Publikum im Kino.

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Jennifer Lawrence kann man so schnell nichts vormachen. Im Interview zu „Red Sparrow“ sagt die aus „Tribute von Panem“ bekannte Oscar- und Golden Globe-Gewinnerin, dass gutes Gespür und ein loyaler Freundeskreis ihre besten Antennen für Lügen sind. Durch die bewährte Zusammenarbeit mit Regisseur Francis Lawrence hat sie auch kein Problem mit Nacktheit vor der Kamera – wichtig für die sexy Szenen, die bei diesem Thriller natürlich nicht fehlen dürfen.

In „The Post“ (deutsch „Die Verlegerin“) geht es um Pressefreiheit, Wahrheit und die Einflußnahme staatlicher Organe auf die Berichterstattung in den Medien. Und da ist es kein Wunder, dass die beiden Hauptdarsteller Meryl Streep und Tom Hanks im Interview Parallelen zwischen Filmstory und heutiger Zeit ziehen. Ein Interview, das unter die Haut geht.

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Hauptdarsteller Chadwick Boseman alias Superheld „Black Panther“ im Interview zum neuen Action-Streifen von Marvel. Dazu die beiden humorvollen britischen Schauspieler Andy Serkis und Martin Freeman. Sie sprechen über starke Frauen im Film, über ihre Zusammenarbeit und über die Zeit, die ein Schauspieler braucht, um das Endergebnis anzuerkennen.

Mehr zu Black Panther sowie dem Film der Woche „Shape Of Water“ gibt es in unserem ISN Kinotag immer Donnerstags und Sonntags. Einfach einschalten.

„Fifty Shades of Grey 3 – Befreite Lust“ ist der Höhepunkt und die letzte Episode der Erotikreihe basierend auf gleichnamigen Büchern. Sex paart sich mit Thriller-Elementen, und die beiden Hauptdarsteller Dakota Johnson und Jamie Dornan waren bei uns im Interview. Während Dakota berichtet, dass die Drehs für sie nie ganz einfach waren, erzählt Jamie, wie er die Drehpausen genutzt hat, um Christian Greys tollen Body darzustellen.

Mehr zu „Fifty Shades of Grey 3“ und anderen Filmen gibt es jeden Donnerstag und Sonntag in unserem ISN Kinotag.

August Pullman (Jacob Tremblay), der von allen „Auggie“ genannt wird, ist humorvoll, schlau und liebenswert, hat eine tolle Familie und ist dennoch seit seiner Geburt ein Außenseiter. Denn er hat aufgrund eines Gendefektes ein stark entstelltes Gesicht, das es unmöglich erscheinen lässt, dass er auf eine reguläre Schule geht. Stattdessen wird er zu Hause von seiner Mutter Isabel (Julia Roberts) unterrichtet. Als er jedoch zehn Jahre alt wird, diskutieren seine Mutter und sein Vater (Owen Wilson) darüber, ihn nicht vielleicht doch am üblichen Schulbetrieb teilnehmen zu lassen, weshalb er kurz darauf in die fünfte Klasse an der Beecher Prep geht. Dort lernt er trotz anfänglicher Schwierigkeiten, sich mit seinem Äußeren zu arrangieren und findet schnell neue Freunde.

In „Wonder“ („Wunder“) geht es um Güte und Freundlichkeit, schon von Kindesbeinen an. Julia Roberts und Owen Wilson erzählen von der Botschaft dieses Filmes und davon, wie sie Güte und Freundlichkeit in ihrem Privatleben praktizieren. Nina Liebold aus der Kinoredaktion hat die beiden im Interview gehabt.

„Wonder“ erscheint am 25. Januar 2018 in den deutschen Kinos. Mehr zu „Wonder“ und anderen Filmen gibt es Donnerstags und Sonntags in unserem ISN Kinotag. Hörbar über den Webplayer.

 

Die Tochter von Mildred Hayes (Frances McDormand) wurde vor Monaten ganz in der Nähe ihres Zuhauses vergewaltigt und ermordet, aber noch immer tut sich in dem Fall nichts. Von einem Hauptverdächtigen fehlt jedenfalls noch jede Spur und so langsam glaubt Mildred, dass die örtliche Polizei einfach ihre Arbeit nicht richtig macht…

Sam Rockwell alias „Jason Dixon“ spricht im Interview über schwarzen Humor, die Rolle der Mildred Hayes (gespielt von Oscarpreisträgerin Frances McDormand) und seine Methoden, sich als Schauspieler in Ärger zu versetzen. Der Film erhielt bereits im Vorfeld beste Kritiken und wurde mehrfach für unterschiedliche Auszeichnungen, u. a. die Golden Globe Awards 2018, nominiert.

Mehr zu diesem und anderen Filmen gibt es Donnerstags (8:00 – 10:00 Uhr und 18:00 – 20:00 Uhr) und Sonntags (13:00 – 15:00 Uhr) in unserem ISN Kinotag.